Studienerfolg und Studienabbruch an der OVGU

Im Zuge der demographischen Entwicklungen und des damit einhergehenden erwarteten Fachkräftemangels nimmt die Bedeutung der Heterogenität an Hochschulen zu. Gleichzeitig brechen immer mehr Studierende – insbesondere in den MINT-Fächern – ihr Studium ab. Bei den Hochschulen liegt die Verantwortung, auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen zu reagieren und den Studienerfolg für  eine heterogener werdende Studierendenschaft zu erhöhen. Um dafür geeignete Maßnahmen zu entwickeln, bedarf es einer Erforschung des Studienabbruchs bzw. –schwunds aus mehreren Perspektiven (Studierende, Lehrende, Institution, Curriculum). Darin liegt das Ziel des Projekts Studienabbruch.

Im Rahmen des Projekts wird der Studienabbruch an der OVGU auf verschiedenen Ebenen analysiert:

Ebene der Studierenden

Analyse von Prüfungsergebnissen
Welche Module werden häufig nicht bestanden?
In welchem Semester werden die Prüfungen abgelegt?

Studienverlaufsanalyse
Unter welchen Bedingungen brechen Studierende ihr Studium ab?
Wie sieht der Studienverlauf von Studienabbrecher(inne)n aus?
Wie hoch ist der Anteil von Studierenden eines Anfängerjahrgangs die das Studium vorzeitig abbrechen oder in einen anderen Studiengang an der OVGU wechseln?

Sekundäranalyse
Wie sehen mögliche Motive und Ursachen für den Abbruch eines Studiums aus?

Ebene der Lehrenden

Befragung unter Lehrenden
Wie nehmen die Lehrenden das Phänomen des Studienabbruchs wahr?
Wie können die Lehrenden dazu beitragen, den Studienabbruch zu verringern?
Welchen Austausch gibt es zwischen den Lehrenden zur Qualität von Studium und Lehre?

Institutionelle Ebene

Curriculumanalyse
Wo können mögliche Problemstellen im Curriculum verortet sein?
An welchen Stellen ergeben sich Anknüpfungspunkte?
Wie sehen die Prüfungslast und das Arbeitsvolumen pro Semester aus?

 

Letzte Änderung: 18.10.2018 - Ansprechpartner: fokuslehre@ovgu.de